Gefährliches Experiment
admin 28. September 2008
Am 10.September 2008 wird ein Experiment zur Erforschung des Urknalls im CERN gestartet.
Im speziell dafür gebauten 27 km langen Kreistunnel, in 150m Tiefe unter der Erde sollen Wasserstoff-Atomkern mit bisher unbekannter Wucht aufeinander krachen.
Der Urknall im Labor hat nur wenig mehr Energie als zwei kollidierende Mücken. Doch zusammengepfercht auf ein Billionstel der Größe einer Mücke entfacht sich eine Höllenglut, die Forscher so dicht an die Geburt des Kosmos heranführen soll wie nie zuvor. Dafür wird in der unterirdischen Teilchenkanone “Large Hadron Collider” (LHC) das größte und teuerste Experiment gestartet, das die Menschheit je kannte.
Der Aufwand dafür ist immens: Im Betrieb hat der LHC mit 120 Megawatt denselben Strombedarf wie die nahegelegene Stadt Genf mit ihren 160 000 Einwohnern. Ein Megafeld, das 1000 000-fach stärker ist als das unserer Erde soll die nahezu lichtschnellen Wasserstoff-Kerne auf ihre Bahn zwingen. Die gesamte ringförmige Anlage, die bis zu 150 Meter tief unter der Erde liegt, muss dafür auf rund minus 271 Grad Celsius gekühlt werden.
Das im Experiment entstehende Magnetfeld wird unvorhehrsehbare Folgen für das Magnetfeld unserer Erde haben. Bitte achten Sie auf eventuelle Veränderungen in ihrer Befindlichkeit.
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